Symptome bei einer Laktoseintoleranz

 

Übelkeit und Bauchschmerzen? Und das, obwohl du nur ein klitzekleines bisschen von der Quarkspeise gekostet hast? Möglicherweise ist deine Laktoseintoleranz stärker ausgeprägt. Andere wiederum vertragen eine bestimmte Menge an Milchzucker, bevor Beschwerden auftreten. Die Symptome bei einer Laktoseintoleranz können sich unterschiedlich stark äußern. Das hängt davon ab, ob noch Laktase im Darm gebildet wird oder nicht. Und auch, wieviel Milchzucker du verzehrt hast. Grundsätzlich treten etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Verzehr von Milchzucker die ersten Beschwerden auf.

          1. Die Ursachen für deine Beschwerden

Bei einer Laktoseintoleranz ist das Verdauungsenzym Laktase nur geringfügig oder sogar gar nicht vorhanden. Die Laktose kann also nicht mehr aufgespalten werden. Unverdaut gelangt sie über den Dünndarm in den Dickdarm. Dort stürzen sich Bakterien auf die Laktose und sorgen für Gärprozesse, die wiederum Gase produzieren. Diese Gase machen sich durch einen aufgeblähten Bauch bemerkbar. Der erhöhte Druck im Darm sorgt auch für andere unangenehme Beschwerden:

  • Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe
  • Übelkeit, ggf. Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blähungen

    2. Weitere mögliche Symptome

Es ist möglich, dass sich auch in anderen Körperregionen Symptome einer Laktoseintoleranz äußern. Die genauen Ursachen hierfür sind noch unklar. Möglichweise entstehen durch die bakterielle Zersetzung der Laktose im Dickdarm giftige Stoffwechselprodukte. Die wiederum gelangen über das Blut in das Nervengewebe und sorgen dort für Beschwerden. Mögliche Symptome sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Gliederschmerzen

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