Powernapping: Kleine Auszeit mit großer Wirkung

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Siesta, Nickerchen oder Powernap: Sie alle beschreiben den wohlverdienten Mittagsschlaf, den jeder möchte, aber nur wenige sich wirklich gönnen. Dabei gibt es unzählige Gründe, auch im Arbeitsalltag einige Minuten zu ruhen. Denn ein Powernap macht uns nicht nur leistungsfähiger, sondern auch glücklicher. Warum das so ist und wie du am besten „nappst“, erfährst du hier.

Wer kennt das nicht? Nach dem Mittagessen kehren wir zur Arbeit zurück aber irgendwie fällt es uns schwer, so konzentriert und fokussiert zu sein, wie am Vormittag. Der Grund dafür ist unser Biorhythmus. Er gibt uns vor, dass wir uns in der Mittagsphase müde und erschöpft fühlen.

Viele greifen nun zu der bewährten Tasse Kaffee. Doch die hält nicht lange vor – und ihre belebende Wirkung entfaltet sie erst nach etwa 30-40 Minuten

Viel gesünder und wirkungsvoller ist ein Powernap zur Mittagszeit. Etwa 10-30 Minuten Auszeit reichen aus, um wieder neue Energie für den restlichen Tag zu tanken. Außerdem dient ein Nickerchen nicht nur der Regeneration und Entspannung des Großhirns. Bei schlechter Laune hebt ein Powernap nachweislich unsere Laune: Denn schon ein paar Minuten Schlaf erhöhen die Konzentration von Serotonin, unserem „Wohlfühlhormon. Cortisol, das „Stresshormon“, wird dabei abgebaut.

Und so gelingt dein Powernap:

  • Wähle den richtigen Zeitpunkt: Am besten nappst du zur Mittags- oder frühen Nachmittagszeit. Höre auf deinen Körper: Wenn du dich müde fühlst, ist der Zeitpunkt richtig.
  • Schaffe dir die richtige Stimmung: Unserem Körper fällt es leichter einzuschlafen, wenn der Raum etwas abgedunkelt wird. Auch eine Schlafmaske kann helfen. Vielleicht tut dir auch entspannende Musik gut, oder absolute Stille.
  • Mach’s dir bequem: Nimm eine schlaffreundliche, bequeme Körperposition ein. Das kann die Couch oder ein Bett sein, aber auch der Schreibtisch: Einfach die Arme auf dem Tisch verschränken und den Kopf darauf ablegen. Wenn du im Bürostuhl schläfst, hilft vielleicht ein Nackenkissen.
  • Stelle dir einen Wecker: Um nicht versehentlich in die Tiefschlafphase zu kommen, solltest du dir einen Wecker stellen, der etwa 15-20 Minuten später klingelt. Achte aber darauf, dass dein Handy während des Powernaps auf lautlos geschaltet ist.
  • Stehe nach dem Powernap auf: Auch wenn du dich noch müde fühlst, oder gar nicht einschlafen konntest: Es ist wichtig, dass du nach dem Weckerläuten aufstehst. Bring deinen Kreislauf in Schwung, indem du dich etwas bewegst, ein Glas Wasser trinkst, oder dich streckst und dehnst. Auch helles Licht oder frische Luft helfen dir, wieder richtig wach zu werden.
  • Mach’s regelmäßig: Auch wenn nicht immer die perfekten Rahmenbedingungen für ein Nickerchen gegeben sind: Die Übung macht’s. Regelmäßige Erholung im Alltag macht dich leistungsfähiger und glücklicher. Übrigens: Schon drei Powernaps pro Woche können das Herzinfarkt-Risiko um bis zu 37 % senken.

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