Der große Lactase-Präparate-Vergleich

Im vorliegenden Bericht werden verschiedene Lactase-Produkte miteinander verglichen, die gegenwärtig in Deutschland erhältlich sind. Da nicht wenige Kunden mittlerweile große Probleme damit haben, die von einem großen Angebot geprägte und daher mitunter recht unübersichtliche Marktsituation zu überblicken, sollen im Folgenden vor allem Präparate vorgestellt werden, die sich in den vergangenen Jahren erfolgreich auf dem deutschen Markt etablieren konnten. Gleichzeitig wird aber auch ein Newcomer präsentiert, dessen Beispiel gleichermaßen die Prägungen wie auch die Schwächen der gegenwärtigen Marktsituation in Deutschland illustriert. Die Detailbetrachtung der Einzelprodukte orientiert sich dabei an folgenden Kriterien:

  • Preis (UVP)

  • Anzahl der in einer Packung enthaltenen Tabletten

  • Peis pro 1000 FCC-Einheiten1

  • Enthaltene Zusatzstoffe

  • Design

Fazit

Für den eiligen Leser ziehen wir heute das Fazit unserer Recherche aufgrund des langen Textes einmal vor. In der untenstehenden Überschau ist deutlich geworden, dass die Marktsituation in Deutschland gegenwärtig von einer Vielzahl verschiedener Produkte geprägt ist, die sich – von ihrem Lactase-Gehalt einmal abgesehen – hauptsächlich in Hinblick auf ihre Wirkstoffkonzentration, ihren von den verwendeten Zusatzstoffen abhängigen Reinheitsgrad sowie ihrer Alltags-Funktionalität voneinander unterscheiden.

Grundsätzlich haben die meisten Hersteller bisher mehr oder weniger erfolgreich versucht, ihre Produkte entweder in die Nähe medizinischer Präparate zu rücken bzw. sie als trendige Life-Style-Präparate zu vermarkten; dabei ist es den meisten von ihnen jedoch nicht überzeugend gelungen, diese Linie mit letzter Konsequenz zu verfolgen.

Vor allem die z.T. stark divergierenden Wirkstoffkonzentrationen sowie die große Fülle verwendeter Zusatzstoffe lassen erkennen, dass nach wie vor augenscheinlich immer noch verschiedene Vorstellungen darüber vorherrschen, was ein Lactase-Produkt enthalten sollte. Gerade in Fällen, bei denen Inulin sowie die für ihre Unverträglichkeit bekannten Süßstoffe oder Farbstoffe wie Titan- und Siliciumdioxid verwendet werden, fragen wir uns, warum diese Zusatzstoffe gewählt werden, wenn es doch auch ohne geht.

Vor diesem Hintergrund kann – unserer Meinung nach – der von LactoJoy verfolgte Ansatz, dem Kunden wirklich reine Lactase-Produkte, in einem peppigen Design und zu einem sehr günstigen Preis anzubieten, gar nicht hoch genug geschätzt werden.

                                                                                                                                                                          Stand: Juli. 2016

 

Vergleich

LactoStop

Mit Lactostop2 hat der Hersteller Hübner ein Produkt im Portfolio, dass die aktuelle Marktsituation klar dominiert. Es wird durch intensive TV-Kampagnen beworben und ist inzwischen fast zu einem Synonym für Lactase-Präparate geworden. Die innovative Darreichungsform im Klickspender ist für den Alltag äußerst praktisch. Dosierungen gibt es in drei Formen: 3.300 FCC, 5.500 FCC und 14.000 FCC. Erstere ist ob ihrer schwachen Wirkung jedoch nicht mehr zeitgemäß. Die zweite wird in der Werbung mit der Aussage beworben, dass das Präparat „die geforderte Vorgabe der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit von 4.500 FCC-Einheiten sogar noch überschreiten“. – Da es solche Vorgabe gar nicht gibt, macht sich LactoStop unglaubwürdig.

Eine Packung LactoStop 14.000 FCC (mit 80 Tabletten) kostet 26,90 Euro (UVP) und ist damit um knapp 40 Prozent teurer als andere Konkurrenzprodukte im Test (s. Tabelle).

Auch enthält LactoStop mehr Zusatzstoffe als vergleichbare Produkte. Dem Hersteller zufolge weist LactoStop außer Lactase nämlich auch den Füllstoff Cellulose sowie verschiedene Trennmittel auf, wozu Polyvidon, Siliciumdioxid (E551), Magnesiumsalze, aber auch eine Reihe verschiedener Speisefettsäuren zählen. Dies dürfte jedoch gerade für Kunden problematisch sein, die neben einer Laktoseintoleranz noch unter weiteren Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, da ihnen durch den Konsum solcher Zusatzmittel schnell körperliche Beschwerden entstehen können. Die überraschend hohe Konzentration von Zusatzstoffen will deswegen nicht so recht zu dem Anspruch des Herstellers passen, ein gesundheitsförderndes Life-Style-Produkt anzubieten, dass sich problemlos in den Alltag integrieren lässt und von jedermann vorbehaltslos konsumiert werden kann.

Lactrase

Lactrase 12000

Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten, die nicht selten in Tablettenform vertrieben werden, bietet der Hersteller Pro Natura den Wirkstoff hier als mit Pulver gefüllte Kapseln an, von denen in unserer Testversion 75 Stück zu einer Packung gehören und für 17,50 Euro (UVP) zu beziehen sind. Stellt man die Anzahl der Tabletten dem Verkaufspreis einer Packung gegenüber, ergibt sich ein Preis von 1,94 Cent pro 1000 FCC-Einheiten, was das Produkt Lactrase 12000 im preislichen Mittelfeld der getesteten Produkte ansiedelt.

Auch in Hinblick auf die enthaltenen Zusatzstoffe macht Lactrase 120003 keine überragende, wohl aber eine solide Figur. So beschränkt sich der Hersteller lediglich auf die Verwendung der beiden Füllstoffe Dicalciumphosphat und Cellulose, während bei der Kapselhülle noch Gelatine sowie der Farbstoff E171, sogenanntes Titandioxid verwendet werden. Durch die Gelatine in den Kapseln sind diese überdies nicht für Vegetarier geeignet, das könnte jedoch umgangen werden, wenn nur das Pulver eingenommen wird. Möchte man hingegen auf den Farbstoff und Gelantine verzichten und öffnet die Kapsel um das Lactase-Pulver über sein Essen zu streuen, ist es wichtig, dass dabei die Speisen nur noch lauwarm sind, da sonst die Lactase abstirbt… (aber wer will schon lauwarmes Essen zu sich nehmen?!).

Das Design von Lactrase 12000 orientiert sich eher an dem gängigen Standard für Medikamente. Dies kann man daran erkennen, dass die Verpackung, wie zu erwarten, keinen Spender, sondern einzelne Seiten mit jeweils 10 Kapseln enthält. Auch sind die Kapseln ungewöhnlich groß. Soll das Design augenscheinlich dazu dienen, beim Kunden den Eindruck zu erwecken, man kaufe mit Lactrase 12000 eine Art Medikament, erweist es sich für den täglichen Gebrauch jedoch als umständlich, weil die Packung für den bequemen Transport in Hosen- oder Jackentaschen eindeutig zu sperrig ist und sich auch die einzelnen Seiten nicht dafür eignen, lose mitgeführt zu werden, da sie relativ schnell beschädigt werden können. Ergänzend muss hinzugefügt werden, dass es in der Dosierung Lactrase 6000 mittlerweile einen Klickspender zu erwerben gibt.

Lactrase gibt es in sechs verschiedenen Dosierungsformen von 1.500 FCC bis 18.000 FCC. Die Wirksamkeit bei der schwachen Dosierung ist fraglich, da bereits für ein Glas Milch (0,2 l) etwa 6.000 FCC bis 18.000 FCC nötig sind. Zu schwache Dosierungen sind außerdem nicht mehr zeitgemäß – sie gehen aus einer Zeit hervor, als davon ausgegangen wurde, dass 2.000 FCC ausreichen würden für ein Glas Milch (0,2 l). Daher ist die Darreichungsform ab 6.000 FCC deutlich sinnvoller.

Bio

Biolabor

Die Lactase-Tabletten von der Marke Biolabor der Sanotact GmbH werden in fünf verschieden Dosierungsstufen angeboten – von 1.000 FCC bis 15.000 FCC. Eine Dosierung von 1.000 FCC ist auch hier nicht zeitgemäß und somit nicht zu empfehlen. Die Inhaltstoffe der Tabletten sind überschaubar, beinhalten aber das Süßungsmittel Dextrose  (hier muss jeder selbst entscheiden, ob ein süßer Geschmack vor der Mahlzeit erwünscht ist oder nicht) und das Trennmittel Siliciumdioxid (E551) sowie Magnesiumsalze von Speisefettsäuren (Palm). Der Hersteller empfiehlt die Tabletten direkt vor der Mahlzeit entweder zu kauen oder zu schlucken. Die Tabletten werden in einer handlichen Kunststoffverpackung geliefert und sind daher auch gut für Mahlzeiten außer Haus geeignet. Eine Packung Biolabor 15.000 FCC mit 40 Tabletten kostet 12,95 Euro und gehört damit zu den etwas teureren Präparaten auf dem Markt. Das Präparat ist hauptsächlich in verschiedenen Drogeriemärkten (z.B. DM, Müller, Rossmann) oder online erhältlich. Erwähnenswert ist überdies, dass der Name Biolabor zwar auf ein „Bio-Produkt“ schließen lässt, es sich hierbei jedoch nur um den Namen der Marke handelt. Das Enzym Lactase kann nicht „Bio“ zertifiziert werden und auch die verwendetetn Zusatzstoffe wurden nicht als Bio-deklariert.

Avitale-Lactase

Lactase 14000

Das Präparat Lactase 140004 des Herstellers Avitale wirkt auf den ersten Blick recht unscheinbar und positioniert sich preislich unter den bereits vorgestellten Produkten. Der aktuelle Marktpreis liegt im Schnitt bei 19,95 Euro (UVP), was bei einer Menge von 80 Tabletten pro Verpackung einen Wert von 1,78 Cent pro 1000 FCC-Einheiten ergibt. Dadurch gelingt es Lactase 14000, im unteren Preissegment anzubieten.

Die vom Hersteller als „hochdosiert“ angepriesenen Tabletten, die jeweils 14.000 FCC-Units enthalten, dürften bei dem ein oder anderen Konsumenten aufgrund ihrer nicht ganz geringen Größe jedoch den in der Werbung versprochenen „Genuss von Milchprodukten“ zumindest bei der ersten Einnahme ein wenig dämpfen. Zwar lassen sich die Tabletten mithilfe eines Spenders recht praktisch im Alltag mitführen, doch kann dieses Feature den Mangel nicht ausgleichen, dass Lactase 14000 auffallend viele Zusatzstoffe enthält.

So werden vom Hersteller insgesamt sechs verschiedene Substanzen genannt, die entweder als Füllstoffe oder Trennmittel verwendet werden. Positiv zu erwähnen ist, dass Lactase 14000 erfreulicherweise glutenfrei ist.

Leider kann das Produktdesign nicht wirklich überzeugen. Zwar wird insgesamt deutlich, dass man hier offenbar das Ziel einer möglichst praktischen Anwenderfreundlichkeit verfolgt, doch wirkt die Ausgestaltung des Spenders eher ideenlos als aussagekräftig. Zwar könnte man argumentieren, dass der Style-Aspekt nur von untergeordneter Bedeutung ist, doch werden wir anhand eines anderen Produkts noch sehen, dass ein gelungenes Design sehr wohl seine Berechtigung hat.

Das gesunde Plus

„das gesunde Plus“ – dm-Lactase-Kapseln

Das nächste Produkt aus unserer Reihe trägt den Namen Laktase-Tabletten5 und wird in Deutschland vom Hersteller dm als Eigenmarke angeboten, der es in seinen eigenen Drogeriemärkten vertreibt, wo es Teil der Serie „das gesunde Plus“ ist. Jeder, der bereits einmal durch die Regale einer dm-Drogerie gegangen ist, kennt die Tendenz des Herstellers, eigene Produkte aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel – als solches ist denn auch das vorliegende Präparat deklariert – dezent in die Nähe gern gekaufter Arzneiprodukte zu rücken, ohne dass dies jedoch sofort offensichtlich wäre.

Der Marktpreis liegt bei lediglich 7,95 Euro für eine Packung was im ersten Moment äußerst günstig erscheint, jedoch wird beim näheren Hinsehen deutlich, dass zwar 100 Tabletten enthalten sind aber bei einem Preis von 1,99 Cent pro 1000 FCC-Einheiten das Präparat eher im mittleren Preissegment einzuordnen sind und die Tabletten einige unerwünschte Zusatzstoffe enthalten.

Und so wirkt das mit insgesamt fünf verschiedenen Zusatzstoffen als gutenfrei angepriesene Produkt doch recht überladen. Neben dem eigentlichen Wirkstoff Lactase enthält das Produkt noch Füllstoffe wie Cellulose, Dicalciumphosphat und vernetzte Natrium-Carboxymethylcellulose, sowie die Trennmittel Magnesiumsalze der Speisefettsäuren und Siliciumdioxid (E551). Zwar entsprechen die beigemengten Substanzen dem gegenwärtigen Standard, doch sollten vor allem sensibel reagierende Menschen mit mehreren Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorsichtig sein, bevor sie sich für einen dauerhaften Konsum entscheiden.

Lebens_laktase
Leben’s Lactase-Tabletten

Die Lactase-Tabletten, die unter dem Markennamen Leben’s vertrieben werden, gehören – wie Biolabor – zu der sanotact GmbH. Das Lactase-Präparat ist erhältlich in den Stärken 1.000 FCC, 5.500 FCC und 15.000 FCC. Die hochdosierte Variante wird in einer schlichten, weißen Kunststoffdose vertrieben und eignet sich damit gut für die Reise oder für das Essen außer Haus. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt ein ähnliches Bild wie bei den Tabletten der Marke Biolabor: Es gibt zwar weniger Zusätze als bei manch anderem Produkt im Test (s. Tabelle), allerdings wird auch hier das Süßungsmittel Dextrose und als Trennmittel E551 Siliciumdioxid verwendet. Der Hersteller wirbt auf seiner Internetseite mit der leicht zu kauenden Tablette – ohne das Nachspülen mit Wasser. Auch hier gilt: der Verbraucher sollte sich überlegen, ob er vor jedem laktosehaltigen Essen etwas Süßes kauen möchte. Falls nicht, dann klappt es vielleicht auch mit dem Schlucken der Tablette. Nur wird hier unter Umständen (bei hart gepressten Tabletten) nicht schnell genug die volle Wirkung der Lactase entfaltet. Die Produktlinie der Leben’s Präparate ist ausschließlich in Apotheken und Versandapotheken verfügbar und kostet bei einer Dosierung von 15.000 FCC 14,45 Euro für 40 Tabletten. Damit gehören auch die Tabletten der Marke Leben’s mit 2,41 Cent pro 1.000 FCC Einheiten zu den teureren Präparten in unserem Vergleichstest.

Taxofit_6.000

Taxofit – Lactase 6000

Das Produkt Lactase 6000 forte von Taxofit6 enthält 75 Tabletten zu einem Preis von 10,29 Euro (UVP) und befindet sich mit einem Preis von 2,28 Cent pro 1000-FCC-Einheiten im eher teureren Preissegment.

Als äußerst positiv stellt sich dar, dass Lactase 6000 forte glutenfrei ist und vollständig auf Farbstoffe, Aromen, tierische Bestandteile und Süßungsmittel verzichtet, wodurch es ohne Zweifel zu den reineren Lactase-Produkten auf dem Markt zählt. Als Überzugsmittel für die Tabletten werden jedoch Hydroxypropylmethylcellulose und Speisefettsäuren verwendet, als Füllstoff Cellulose und als Trennmittel Magnesiumsalze der Speisefettsäuren.

Auch wenn die Wirkung das entscheidende Kriterium sein sollte, ist es erfreulich, dass die Verpackung ein stimmiges Design aufweist. Der gut sichtbare Hinweis auf eine praktische Verwendung für unterwegs ist in Hinblick auf die geringe Größe von Spender und Tabletten also durchaus gerechtfertigt. Das Attribut „für Vegetarier geeignet“ zeigt zudem, dass sich der Hersteller mit Lactase 6000 forte explizit an eine zusätzliche Käufergruppe richtet.

 

Lactojoy-Verpackung

LactoJoy

Das letzte Produkt unserer Reihe ist gleichzeitig auch das Neuste auf dem Markt. Für eine Packung mit 80 Tabletten werden im Einzelhandel gegenwärtig 19,45 Euro verlangt. Mit einem Wirkstoffgehalt von 14.500 FCC-Einheiten und einem Preis von 1,68 Cent bietet LactoJoy zudem ein sehr attraktives Preisleistungsverhältnis, das momentan eindeutig eines der besten ist.

Dass dem Hersteller better foods mit LactoJoy jedoch weit mehr gelungen ist, als den saturierten Markt lediglich um ein weiteres Lactase-Präparat zu erweitern, sondern er mit der Einführung eines wirklich innovativen Produkts gänzlich neue Wege beschreitet, zeigt sich bereits an der chemischen Zusammensetzung der Tabletten.

Denn im Gegensatz zu allen anderen Herstellern verzichtet LactoJoy auf sämtliche der üblichen Zusatz- und Farbstoffe. Die Tabletten werden nur mit dem Enzym Lactase, Kartoffelstärke in Bio-Qualität und dem Trennmittel Magnesiumsalze der Speisefettsäuren produziert. Durch das Aussparen von Fruktose, Histamin, tierischen Bestandteilen und Süßungsmitteln gelingt es dem Hersteller tatsächlich, dem Kunden das insgesamt reinste Lactase-Präparat in diesem Vergleichstest anzubieten. Damit erschließt sich LactoJoy das Segment der sensiblen Konsumenten, also jener Gruppe der Laktoseintoleranten, die gleich unter mehreren Nahrungsmittelunverträglichkeiten leidet bzw. auch die Gruppe, die sich bewusst ernähren möchte und unaussprechliche Zusatzstoffe ablehnt.

Dies ist aber nicht der einzige Unterschied zu den marktüblichen Produkten. Denn auch designtechnisch hebt sich das LactoJoy klar von der Konkurrenz ab. Setzen andere Hersteller bei Verpackung und Inhalt in der Regel auf einander mehr oder weniger stark gleichende Varianten von Spendern, will sich better foods nicht mit diesem Anspruch zufrieden geben und führt mit LactoJoy einen praktischen Slider ein. Durch sein überaus trendiges Design erinnert LactoJoy eher an ein Kosmetik- und Lifestyle-Produkt als an ein Nahrungsergänzungsmittel. Überhaupt vermitteln die stimmige Verpackung wie auch der praktische und trendige Slider ein Gefühl von frischer Vitalität und täuschen damit erfolgreich über die „Ernsthaftigkeit“ einer Laktoseintoleranz hinweg, was den Alltag vieler Betroffener sichtlich aufheitern dürfte.

 

1 Der Wirkungsgrad von Lactase-Präparaten wird in sogenannten FCC-Einheiten (=Food Chemical Codex) angegeben.
2 http://www.lactostop.de/bei-laktoseintoleranz-lactostop
3 http://www.lactrase.de
4 http://www.avitale.de/index.php/component/content/article?id=183
5 https://www.dm.de/das-gesunde-plus-laktase-kapseln-p4010355017420.html
6 http://www.taxofit.de/lactase-special/taxofitr-lactase-3000.html

  2 Replies to “Der große Lactase-Präparate-Vergleich”

  1. Pamela Merzbach
    Januar 4, 2016 at 4:09 pm

    Ich nehme das lactase 5500,habe das Gefühl das diese Dosierung noch zu schwach ist,wenn ich öfter mal was fettgebratenes esse,haut es bei mir trotzdem noch durch.

    • Faltin
      Januar 6, 2016 at 9:22 am

      Hallo Frau Merzbach,

      das von Ihnen beschriebene Problem kenne ich sehr gut. Anfangs hatte ich auch meine Schwierigkeiten mit den gering dosierten Lactase-Tabletten (5.500 FCC oder niedriger). Denn diese Präparate sind meist nicht für Menschen mit einer etwas stärker ausgeprägten Lactoseintoleranz geeignet. Aber auch wenn es rechnerisch reichen müsste die im Essen enthaltene Laktose aufzuspalten, kann es durch den teilweise dickflüssigen Magenbrei nicht immer optimal gelingen, da die Lactase sich dadurch nicht gleichmäßig optimal verteilt. Höhere Dosierungen haben mir dann besser geholfen. Ich habe daher meist mehrere von diesen Tabletten eingenommen, um beschwerdefrei Mahlzeiten zu mir nehmen zu können. Das war schlussendlich aber teurer, als wenn ich mir direkt ein höher dosiertes Produkt gekauft hätte. Sie sollten daher vielleicht auch überlegen, ob es für Sie sinnvoller ist, zu höher dosierten Präparaten (12.000 FCC und höher) zu wechseln. Denn das Gute an Lactase ist, dass diese nicht überdosiert werden kann und alles Überschüssige vom Körper ausgeschieden wird. So gilt der Grundsatz: Lieber etwas mehr, als zu wenig. Ihr Wohlbefinden wird es Ihnen danken. Aber achten Sie auch immer auf die im Produkt vorhandenen Zusatzstoffe. Hierbei ist eher weniger mehr.

      Ich wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass Sie das richtige Präparat mit der optimalen Dosierung für sich finden.

      Viele Grüße

      Y. Faltin

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